Wellness an der Mosel

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Burgruine Landshut

In Bernkastel ist es sozusagen Pflicht, zur Burgruine Landshut hinaufzufahren.

Es läßt sich geschichtlich nicht genau angeben, wer zuerst eine Burg auf dem Bergrücken bei Bernkastel erbaut hat. Wohl steht fest, daß Propst Adalbero, der erste im Jahre 993 erwähnte Besitzer der Bernkasteler Burg war. Im Jahre 1016 ernannte der deutsche Kaiser Heinrich II. einen neuen Erzbischof, der Poppo hieß. Der Burgherr mußte sich dem streitbaren Erzbischof gänzlich unterwerfen und ihm die Burg abtreten. Adalbero und seine Mannen widersetzten sich. Da zog der Erzbischof 1017 mit seiner Heeresmacht gegen die Burg, sie wurde gestürmt und von Grund auf zerstört. Im Jahre 1136 starb das Geschlecht der Luxemburger aus, und die Burg ging in den Besitz des Grafen Vollmar II. von Blieskastel über. Sein Nachfolger wollte die frühere Burg zum Schutz seiner Bewohner und zum Trutz gegen angreifende Feinde wieder aufbauen. Der regierende Trierer Erzbischof Johann I. war damit nicht einverstanden. Im Jahre 1198 schlossen beide einen Vertrag, der besagte, daß keiner der beiden Machthaber bei Bernkastel eine Burg errichten dürfte. Als der Erzbischof nach Rom zum Papst reisen mußte, nutzte Vollmar die Gelegenheit und baute eine ebenso starke wie glänzende Festung auf. Als der Erzbischof aus Rom zurückkehrte, war er dermaßen erzürnt über den Vertragsbruch des Grafen, daß er im Jahre 1201 den stolzen Neubau niederreißen ließ. Im Jahre 1238 erlosch das Geschlecht des Grafen von Blieskastel. Danach ging die Vogteiherrschaft über Bernkastel an die Grafen von Salm über. In der Zeit vom 1260 - 1286 regierte im Erzstift Trier der Erzbischof Heinrich von Vinstingen. Dieser erbaute 1277 auf dem Schloßberg bei Bernkastel eine große herrliche Burg. Diese Burg und Bernkastel selbst, ließ Heinrich von Vinstingen mit starken und hohen Mauern umgeben. Die Befestigungen waren so stark, daß sie zur damaligen Zeit für uneinnehmbar galten. Wie alles angelegt war, davon ist die heute Ruine noch Zeuge. Da die Vogtei Bernkastel und somit auch die neue stolze Burg immer noch im Besitz des Grafen von Salm waren, war es schon lange der stille Wunsch des Erzbischofs Heinrich von Vinstingen, Bernkastel für sich allein zu besitzen. Als die Grafen von Salm, letzte Besitzer der Vogtei Bernkastel, in große Geldnot kamen, verkaufte Heinrich V. von Salm alle seine Güter und Rechte zu Bernkastel und Monzelfeld über 300 Pfund Trierische Pfennige und erhielt noch eine besondere Entschädigung von 250 Pfund. Von dieser Zeit ab gehörten Bernkastel und seine Burg zum Erzstift Trier über 500 Jahre lang, bis zur Auflösung des Stiftes im Jahre 1802. Als Nachfolger Heinrich von Vinstingen regierte Boemund I. von 1268 - 1299. Boemund, aus dem freiherrlichen Geschlecht derer von Warsberg stellte große Geldmittel bereit, um die Burg mit prächtigen Säulen, vielen schönen Kammern, festen Mauern, imposanten Türmen und starken Brustwehren zu versehen.Er wollte dem Ort zu höherem Ansehen verhelfen, indem er beim damaligen deutschen Kaiser Rudolf von Habsburg die Stadtrechte für Bernkastel erwirkte. Und so wurde Bernkastel im Jahre 1291 zur Stadt erhoben. In die Regierungszeit des Kurfürsten Boemund II. fällt die Sage, wie der heutige weltbekannte Doctorwein seinen Namen erhielt. Zur gemeinsamen Bekämpfung der wohl letzten Raubritter in den Städten des Erzstiftes Trier schlossen die Grafen, Herren und Ritter ein Bündnis, zu dem auch Bernkastel im Jahre 1456 beitrat. Im Jahre 1512 wurde die Stadt vom damaligen Kaiser Maximilian besucht. 1635 wurde dem Bürger Osovius aus Bernkastel die Bewachung der Burg übertragen. Beim Ausbruch des Reichskrieges mit Frankreich 1674 wurde Bernkastel von einem rund 2000 Mann starken französischen Heer mehrmals angefallen, aber erfolgreich verteidigt. Großes Unglück aber sollte auch die Burg treffen. Nachdem sie alle Kriegsstürme fast schon glücklich und erfolgreich überdauert hatte, wurde sie am 8. Januar 1692 durch eine Feuersbrunst völlig zerstört. Nach diesem Brand blieb die Burg in Trümmern bis zum heutigen Tage liegen und erhielt den Namen “Burg Landshut”. Durch den Frieden zu Preußen kamen 1814 die kurtrierischen Lande wieder zu Deutschland. Die Burgruine ist dann endlich als herrenloses Gut Eigentum der Stadtgemeinde Bernkastel-Kues geworden. Am 27. und 28. Mai 1839 wurde Bernkastel-Kues vom damaligen Kronprinzen und späteren König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen besucht. Bei dieser Gelegenheit schenkte der Magistrat von Bernkastel dem Kronprinzen die Burg Landshut in der Hoffnung, daß dieser die Ruine, gleich Stolzenfels und der Hohenzollernburg wieder aufbauen würde. Diese Schenkung wurde aber nicht angenommen. Heute ist die Burg Eigentum der Stadt Bernkastel-Kues. So liegt nun alle Herrlichkeit, die vielen Jahrhunderten trotzte und noch trotzen soll, als Ruine darnieder, und die Trümmer geben von einer Zeit Zeugnis, die nur aus Urkunden von der gegenwärtigen Friedenszeit glücklich gepriesen werden kann.
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Hermann Lockmann am 09.08.2008 • 0 Comments • 1538 Aufrufe • Permalink

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Reichsburg Cochem


Die mittelalterliche Burg wurde um das Jahr 1000 erbaut und liegt hoch über der Mosel.

Diese Reichsburg mit Erkern und Zinnen gilt als die größte Höhenburg am Fluß. Während des pfälzischen Erbfolgekrieges wurde sie schwer beschädigt. Im Zuge der Burgenromantik des 19. Jahrhunderts ließ der Berliner Kommerzienrat Louis Ravené die Anlage im neugotischen Stil wiederaufbauen. Bietet die Anlage schon vom Tal aus einen überwätigenden Anblick, so sind auch Rittersaal, Schloßkapelle, Speisesaal, Jagdzimmer und Kemenate einen Besuch wert. Von der Burg hat man einen schönen Blick auf Cochem und die Mosel.
Geöffnet vom 15. März bis 1. November von 9 bis 17 Uhr und vom 1. November bis 1. Januar von 11 bis 15 Uhr. Lehrreiche Führungen.
Sitz der deutschen Sektion der Vereinigung ”Route Gottfried von Bouillon” e.V., der die bedeutendsten Burg- und Schlossanlagen der Eifel angeschlossen sind. Es finden Burgfeste und zahlreiche Konzerte statt. Gastronomie: Burgschänke-Terrasse. Eigentümer ist heute die Stadt Cochem.
Besonders beliebt sind auch die historischen Gastereyen auf der Reichsburg!


Hermann Lockmann am 08.08.2008 • 0 Comments • 762 Aufrufe • Permalink

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Das „Spitzhäuschen“ in Bernkastel-Kues

Das “Spitzhäuschen”, erbaut 1416 ist ein Juwel bäuerlich, bürgerlicher Bau- und Wohnkultur des Mittelalters.
Es ist gleichzeitig ein Urbeispiel alter moselländischer Winzerhäuser; der mit Schiefersteinen ausgebaute Weinkeller, darüber Eichenbalken, senkrecht oder in den Ecken schräg gestellt, die beidseitig vorragenden Obergeschosse und ein hoher Dachspeicher für Winterfutter und Haustiere.
Kommen Sie doch mal nach Bernkastel-Kues und erleben Sie die vielen Sehenswürdigkeiten.
Unser Tip: Kombinieren Sie Ihren Kultur-Aufenthalt mit einem Wellness-Aufenthalt zum Beispiel hier: www.zum-kurfuersten.de
Wellness


Hermann Lockmann am 07.08.2008 • 0 Comments • 1067 Aufrufe • Permalink

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Von Traben-Trarbach nach Bernkastel-Kues

Durch Rebgärten und Wälder
Der kürzeste Fußweg nach Bernkastel - nur ca. 5,5 km - führt über den Berg.
Diese Tour ist auch für geübte Mountain-Biker geeignet. Den ersten kleinen Anstieg hinter sich gelassen, hat man schon einen schönen Blick auf Trarbach. Der Weg steigt steil an und gibt ständig neue Ausblicke auf Traben-Trarbach und die Mosel frei. Geschaft, direkt hinter dem Wald auf dem Berg fast ganz oben eine Lichtung und die ersten Wesen, die uns auf der Strecke begegnen. Raus aus dem Wald bietet sich eine völlig andere Sicht – keine Weinberge mehr, sondern Wiesen und Felder. Hier hat man die Qual der Wahl - wir nehmen den Weg nach Bernkastel-Kues. Bald schon geht es wieder bergab den Wegweisern folgend Richtung Graacher Schanz. Nach einer Stärkung oder Pause z. B. im Ausflugslokal “Zur eisernen Weinkarte”(liegt direkt am Weg) kommt man an einem alten jüdischen Friedhof vorbei, von dem man einen eindrucksvollen Blick auf die Mosel hat. Der Weg schlängelt sich durch die Rebgärten und an Weinbergshütten vorbei Richtung Bernkastel-Kues. Zwischen Weinbergsmauern , immer das Ziel im Blick. Vorbei an einer kleinen Kapelle, die geschmackvoll restauriert wurde. In Bernkastel-Kues endlich angekommen schländern wir durch die engen, romantischen Gassen mit den vielen Fachwerkhäusern und tauchen ein in den von vielen Touristen so geliebten Trubel an der Mosel. Neben den interessanten touistrischen Angeboten hat Bernakastel-Kues aber auch schöne, beschauliche und romantische Seiten zu bieten. Zurück nach Traben-Trarbach geht es entweder per pedes oder viel bequemer und nicht weniger interessant mit dem Schiff.Wellness


Hermann Lockmann am 06.08.2008 • 0 Comments • 8106 Aufrufe • Permalink

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Balduin von Luxemburg


Balduin von Luxemburg oder Balduin von Trier
(* um 1285 in Luxemburg; † 21. Januar 1354 in Trier) aus dem Geschlecht der Luxemburger war von 1307 bis 1354 Erzbischof und Kurfürst von Trier, von 1328 bis 1336 Administrator des Erzbistums Mainz und von 1331 bis 1337 mit Unterbrechungen Administrator der Bistümer Worms und Speyer. Balduin war einer der einflussreichsten Reichsfürsten seiner Zeit und gilt als bedeutendster Kurfürst von Trier.


Hermann Lockmann am 06.08.2008 • 0 Comments • 680 Aufrufe • Permalink

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Das Mosel-Blog

Die schöne Moselregion besticht zu jeder Jahreszeit mit ihrer unvergesslichen Romantik und Lust auf Wein. Wir bloggen für Sie über: Regionale Veranstaltungen, Sehenswürdigkeiten, Wandern, Radfahren, Wellness und natürlich über Küche, Wein und Gastgeber-Qualitäten. Ganz besonders freuen wir uns über Ihre persönlichen Erfahrungen, Fragen und Hinweise.

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