Die altertümliche Burgruine Landhut gehört sozusagen zum Pflichtprogramm der Sehenswürdigkeiten in Bernkastel-Kues. Vom hohen Turm der Burg aus, genießt man einen herrlichen Blick über das Mittelmoseltal und die schöne Stadt Bernkastel-Kues.
Geschichtlich lässt sich nicht genau feststellen, wann genau die Burg erbaut wurde. Im Jahre 993 war Propst Adalbero der erste erwähnte Besitzer der Burg zu Bernkastel. 1017 wurde die Burg durch einen Machtstreit zwischen Adalbero und dem Erzbischof Poppo vollständig zerstört. Im Laufe der Geschichte wurde Burg Landshut mehrmals niedergerissen und wieder neu aufgebaut. Im 7. Jahrhundert wurde die Burg erstmals urkundlich erwähnt und der Erzbischof Heinrich von Fistingen und sein Nachfolger Boemund errichteten um 1277 Ober- oder auch Neue Burg auf der Anhöhe. Deren Überreste kennen wir heute als die Burgruine Landshut.
Seit dem Jahre 1920 ist die Burg nun im Besitz der Stadt und wird seitdem als touristische Sehenswürdigkeit genutzt. In der angebauten Gast- und Raststätte genießen im Sommer viele Gäste der Stadt das wunderschöne Panorama.
Die Burg erreicht man mit dem PKW bis zum Parkplatz der Jugendherberge oder mit dem Burg Landshut-Express, der eigens für die Besucher dort eingerichtet wurde.
Über einen steilen Wanderweg durch die Weinberge gelangt man auch zu Fuß zur Ruine.
Auf jedenfall ist diese Sehenswürdigkeit einen Besuch wert und belohnt jeden, der den Weg dorthin angetreten hat, mit einem atemberaubendem Blick über das Moseltal.
Carina Laux am 07.04.2009 •
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Mosel, Bernkastel-Kues, Sehenswürdigkeit, Ausflug, Spaziergang
Metz ist die größte Stadt in Lothringen und ist mit seinen 100.000 Einwohnern heute eine moderne Stadt, in der die industrielle Entwicklung im Laufe der Zeit das Stadtbild rund um das Zentrum verändert hat. Mit historischen Bauwerken bezaubert die Altstadt nahe der Mosel jedoch weiterhin Ihre Besucher. Hier gibt es einen Mix von zahlreichen gotischen Kirchen und barocken Platzanlagen zu bewundern.
Schon vor rund 3000 Jahren begann die Geschichte der Stadt.
Sie war einst die Hauptstadt der keltischen Mediomatriker. Später errichteten die Römer hier ein Kastell mit dem Namen Mediomatricum.
Daraus wurde in der Folge dann die Bezeichnung Mettis und der Sprung zum Namen Metz war dann nicht mehr weit.
Die reiche Anzahl an Kirchen stammt aus dem Mittelalter als Metz eine Bischofsstadt war. Handel und Wirtschaft blühte auf, die Bürger wurden selbstbewusster und erkämpften sich das Recht zur freien Reichsstadt. Die Reformation brachten dann erneut Bewegung in die messinische Geschichte. Ein Großteil der Bürger bekannten sich zum evangelischen Glauben, und erbat sich die Hilfe Frankreichs. Im Gegenzug erhielt der damalige König von Frankreich Henri II. Die Souveränität über die drei Bistümer Metz, Tour und Verdum. In der Folge wurde Metz ein wichtiger militärischer Standpunkt der Franzosen und zu einer starken Festung umgebaut.
In den letzten 130 Jahren wird Metz dann zweimal von den Deutschen besetzt und 1944 von den Amerikanern endgültig befreit und Frankreich wieder zugesprochen.
Carina Laux am 06.04.2009 •
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Mosel, Sehenwürdigkeit, Ausflug, Stadt
Der Name Longuich ist keltischen Ursprung und leitet sich von „lunc“ für krumm und „wich“ für Bach ab. Die Siedlung gehörte zum Königsgut von Dezem und damit auch zur Abtei St. Maximilian. Diese ließ im 13. Jahrhundert eine Kirche in Longuich errichten, die vier Untergeschosse der heutigen Kirche stammen noch von diesem Gotteshaus.
Der große viereckige Hof daneben geht auf eine Gründung der Abtei zurück, das Wappen über dem Tor scheint dies zu bestätigen. Etwa 200 Meter nördlich der Kirche steht die Alte Burg. Diesen mächtigen Giebelbau auf quadratischem Grundriss aus Schieferbruchstein bewohnte ab dem 16. Jahrhundert die Familie Benzerath. Ein Bildnis aus Stein der Dorothea befindet sich auf dem Friedhof.
Carina Laux am 04.04.2009 •
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Mosel, Urlaub, Ausflug
Trier ist Stadt mit 2000 Jahre Geschichte. An kaum einen anderen Ort in Deutschland haben sich die antiken Wurzeln mitteleuropäisch-abendländischer Kultur am Schnittpunkt der Wirkungskreisen romanisch und germanisch so eindrucksvoll erhalten wir in dieser Stadt.
Trier liegt nur 45 km von Bernkastel-Kues entfernt.
Es führt eine wunderschöne Moselstrecke von dem Wellnesshotel „Zum Kurfürsten“ in die faszinierende Stadt.
Lassen Sie sich durch Trier führen:
Sie beginnen an der Porta Nigra, diesem imperialen Stadttor der Römerzeit.
Diese bedeutende Architektur verkörpert einerseits den steingewordenen Willen zur Macht und andererseits die Träume von ewiger Stärke. Westlich von der Porta Nigra erhebt sich das Simeonstift mit seinen zweigeschössigen Kreuzgängen. Dieses wurde 1034 von dem Erzbischof Poppo gegründet. In wenigen Minuten kommt man über die Simeonstraße zum Hauptmarkt von Trier. Vom Markt zweigt rechts die Dietrichstraße ab, eine dieser entzückenden engen Seitengassen. Hier verbirgt sich der Frankenturm, ein weiteres Schmuckstück der Romantik. Über die Sternstraße gelangt man zum Domfreihof, der frühgotischen Liebfrauenkirche und dem barocken Palais Kesselstatt beherrscht wird.
Durch den Domkreuzgang ist die Liebfrauenkirche mit dem Dom verbunden.
Von der so genannten Domstadt gelangt man rasch zur Basilika. 30 Meter hoch ist dieses gewaltig wirkende Bauwerk, in dem im 4 Jahrhundert römische Kaiser regierten.
Nach Süden hin schlisst sich der Kurfürstliche Palast an. Mit der opulenten Rokokofassade ist es das Werk des Johannes Seiz. Folgt dann der Olewiger Straße zum Abhang des Petrisberges, steht man vor der ovalen Arena und den Zuschauerrängen des Amphitheater.
Bevor man den Stadtrundgang beendet, sollte man noch im alten Bürgerhaus haltmachen. Damit machen Sie einen riesigen Sprung durch die Zeitgeschichte. Hier erblickte nämlich am 05. Mai 1818 Karl Marx das Licht der Welt.
Carina Laux am 03.04.2009 •
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Mosel, Trier, Stadtrundgang