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Unser Tipp: Nach dem Motto „alle Wege führen nach Trier“, haben Sie ab Konz zwei Möglichkeiten eine schöne Radtour zu machen. Beiderseits der Mosel gibt es befestigte Radwege, und man kann kaum entscheiden, welcher der beiden der schönere ist. Am Südufer kommen Sie einfacher und schneller nach Trier. Der Ruhigere Weg ist der wohl am Nordufer.
Auf keiner der beiden Seiten ist eine Verkehrsbelästigung zu befürchten. Am einfachsten kommen Sie vom Zentrum in Konz zum Moselufer, wenn Sie am rechten Ufer der Saar bis zur Mündung vorfahren. Ab dem Campingplatz geht es dann immer entlang der Mosel nach Trier. Bei der Eisenbahnbrücke können Sie dann auf das nördliche Ufer wechseln.
Die Hauptroute bleibt allerdings am Südufer.
Die Variante am nördlichen Moselufer 8,5 km
Eine grüne Uferlandschaft nimmt Sie direkt auf, wenn Sie von der Eisenbahnbrücke runterkommen. Jenseits der Mosel zieht die Silhouette von Konz vorüber. Über der Stadt erheben sich schon wieder die Weinberge, während das Stadtbild unten einen sehr industriellen Charakter hat. Auf den Sonnenterassen, wo einst der Sommersitz des Valentinian im kaiserlichen Glanz erstrahlte, stehen heute die Villen der betuchten Einwohner von Konz. Auf der Höhe vom Kloster Karthaus zweigt sich links nach Zewen ab, der erste Vorort von Trier. Das Schloss Monaise ist der nächste Blickfang, es ist seit fast 100 Jahre ungenutzt und in einem unwürdigen Zustand. Der frühklassizistischer Stil, ist für die Gegend und daher möchte man das Schloss renovieren und der Öffentlichkeit zugänglich machen. Erbaut wurde es in den Jahren 1779 bis1783 von dem Franzosen Mangin als Sommersitz für den Dompropst Nikolaus von Walderdorff. Von außen ähnelt das Schloss sehr stark den norditalienischen Landvillen des Baumeisters Andrea Palladio. In Inneren des Schlosses wurde mehr Wert auf Bequemlichkeit als auf Schönheit. Schließlich heißt das Anwesen „Monaise“, also „meine Behaglichkeit“. Kurz nach dem Schloss kommen Sie zum Jachthafen, dem Sie nach links ausweichen. Der Weg wird einen Kilometer später abermals von einem Zaunversperrt, eine Werft verbirgt sich in den Gebäuden, etwas weiträumiger als vorher weichen Sie wieder nach links aus. Nach der Werft liegt links das Freizeitzentrum, hier schwenken Sie wieder nach rechts zum Moselufer hin. Nach einem weiteren Stück der Mosel entlang, zweigt links ein Weg nach Trier-Euren ab, doch Sie fahren weiter gerade aus ins Zentrum nach Trier.


Carina Laux am 03.05.2009 • 0 Comments • 2350 Aufrufe • Permalink

Kategorien: Mosel
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Der Buchsbaum-Wanderpfad zwischen Karden und Müden

Am Palmsonntag wurde der Buchsbaum-Wanderpfad als neuer interessanter Themen-Wanderpfad an der Mosel eröffnet. Er ist damit ein Bestandteil der MoselErlebnisRoute in der Ferienregion. Im Jahre 2004 wurde dieser Wanderweg mit der Unterstützung der EU-Förderung Leader und dem Land Rheinland-Pfalz geschaffen. Das nördliche Vorkommen in den Steillagen der Mittel- und Untermosel, der wilden Buchsbäume erklärt sich durch das milde Klima. Zwischen Karden und Müden befindet sich das größte zusammenhängende Verbreitungsgebiet. Ungefähr 300 ha umfasst die immergrüne Pflanze. Ein mediterraner Duft verbreitet sich an heißen Tagen bei einer Wanderung durch die Weinberge. Noch heute werden im bereich der Mosel die „Palmzweige“ zu Palmsonntag aus Buchsbaum gebunden. Eine Länge von 4,1 km weist der Buchsbaum-Wanderpfad auf und verbindet die Orte Müden und Karden.  Zum Teil führt er über schmale Weinbergs- beziehungsweise Felspfade. Daher benötigt man auch festes Schuhwerk und Trittsicherheit. Der Wegverlauf wird durch Informationstafeln an den Ausgangspunkt aufgezeigt.
Einen Wanderflyer beschreibt den Weg (Download unter http://www.treis-karden/Tourismus/Prospektanforderung)


Carina Laux am 02.05.2009 • 0 Comments • 1088 Aufrufe • Permalink

Kategorien: Mosel
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Das Mosel-Blog

Die schöne Moselregion besticht zu jeder Jahreszeit mit ihrer unvergesslichen Romantik und Lust auf Wein. Wir bloggen für Sie über: Regionale Veranstaltungen, Sehenswürdigkeiten, Wandern, Radfahren, Wellness und natürlich über Küche, Wein und Gastgeber-Qualitäten. Ganz besonders freuen wir uns über Ihre persönlichen Erfahrungen, Fragen und Hinweise.

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