Das wunderbar milde Wetter an der Mosel verhilft dem Wein unserer Region zu optimalen Wachstumsbedingungen. Die vielen der Sonne zugewandten Steilhänge tragen ein Weiteres dazu bei. Kein Wunder also, dass schon zu Römerzeiten die ersten Weinberge in der Nähe von Trier angelegt wurden. Heute erstreckt sich das Weinanbaugebiet der Moselregion von der Moselmündung in Koblenz bis Trier, ist fast 10.000 Hektar groß und produziert 1,5 Millionen Wein im Jahr.
Informationen, die sicher nicht nur uns durstig machen: Unter Weingueter.de finden Sie eine Liste von Weingütern der Moselregion, können sich über deutschen Moselwein informieren und direkt beim Erzeuger einkaufen: »Hier können Sie nach einem bestimmten Weingut oder einer bestimmten Winzergenossenschaft suchen, bzw. sich einen Überblick über alle Weingüter und Winzergenossenschaften verschaffen, die auf http://www.weingueter.de präsentiert werden.«
Silke Neuhauck am 27.10.2008 •
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So macht selbst die harte Arbeit im steilen Weinberg Spaß: Bei frühlingshaften Temperaturen von 16 Grad schneidet der Winzer Harald Bender aus Leiwen die Reben in seinem Weinberg in Trittenheim zurück. In den nächsten Tagen soll es an der Mosel sogar noch wärmer werden, allerdings nicht mehr ganz so sonnig wie zuletzt.
Alexander Brixius am 16.02.2008 •
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Weinberge, Trittenheim, Leiwen, Wetter
Deutsche Weine stehen bei amerikanischen Genießer schon lange hoch im Kurs. Vor allem der Riesling genießt größte Wertschätzung unter den Kennern. Das bestätigt auch „Wine Spectator“, wichtigste Weinzeitschrift in den USA, die nun wieder einmal deutsche Weine mit Höchstnoten zwischen 95 bis 100 Punkten ausgezeichnet hat. Weine dieser Kategorie werden zu den besten der Welt gezählt. 99 Punkte vergab die Redaktion des Spectators an drei deutsche Riesling-Trockenbeerenauslesen aus dem Jahrgang 2005. Sie kommen von den Mosel-Weingütern Markus Molitor (Zeltingen-Rachtig), von Othegraven (Kanzem) sowie vom Nahe-Winzer Prinz zu Salm-Dalberg. 98 Punkte erhielten edelsüße Rieslingweine von den Mosel-Weingütern Fritz Haag, Schloss Lieser, Markus Molitor, J.J. Prüm, J. Wegeler Erben, Zilliken und Selbach-Oster. Mal schauen, wie es nächstes Jahr aussieht, wenn die 2006er-Weine unter die Lupe genommen werden. Ein Jahrgang, der vor allem an der Mosel sehr spektakulär ausgefallen ist. Dann wird es bei den amerikanischen Experten mit Sicherheit noch mehr Höchstnoten für die hiesigen Rieslinge geben.
Alexander Brixius am 23.01.2008 •
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Riesling, Trockenbeerenauslese, Wine Specator, USA
Wohl dem, der sich unter der Kälteglocke, unter der Deutschland derzeit liegt, abends an den warmen Kamin legen und sich aufwärmen kann. Es gibt aber auch Zeitgenossen, die die Kälte gar nicht erwarten konnten. Darunter einige wenige Moselwinzer, die heute morgen die letzten Riesling-Trauben in ihren Weinbergen geerntet haben. Und zwar nicht für einen normalen Wein, sondern für einen Eiswein - eine absolute Delikatesse, die es so nur an der Mosel gibt. Die Temperatur für die Ernte muss dabei bei mindestens minus drei Grad liegen, und die Trauben werden noch in gefrorenem Zustand gekeltert. Das Ganze ist wie ein Pokerspiel: Treten die Minus-Temperaturen noch im Dezember auf, sind die Trauben meisten noch erntereif. Wird es später, sind sie in der Regel verfault. Diejenigen Winzer, die richtig gepokert hatten, haben somit einen schönen Gewinn eingefahren, denn die Trauben hatten ein Mostgewicht zwischen 140 und 156 Grad Oechsle. Entsprechende Erlöse sind garantiert. Sozusagen ein i-Tüpfelchen auf dem ohnehin großen Jahrgang 2007 an der Mosel.
Alexander Brixius am 19.12.2007 •
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Riesling, Eiswein, Jahrgang 2007