Jammern gehört bekanntlich zum Geschäft der Landwirte, Winzer inklusive. Mal ist es zu trocken, dann zu nass. Mal ist es zu warm, dann wieder zu kalt. Wenn ein Winzer aber zufrieden ist, dann muss er eine sehr gute Ernte eingefahren haben.
Das ist dieses Jahr an der Mosel der Fall - wie schon in den Jahren 2005 und 2006.
Bedingt durch einen sehr warmen Frühling konnten die Winzer ihre Ernte erheblich früher einfahren als gewohnt. Und das, was sie nun in den Fässern heranreift, wird wohl der nächste große Jahrgang an der Mosel. Quer durch alle Rebsorten wurden Top-Qualitäten geerntet. Vor allem der Riesling glänzte wieder einmal mit sehr hohen Mostgewichten. Erfreulich für die Winzer, nachdem bei einigen von ihnen der 2005er bereits ausverkauft ist und vom 2006er auch nicht mehr sehr viel in den Kellern lagert: die Erntemenge lag um etwa 15 Prozent höher als im Vorjahr.
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